DENICKESTRASSE

 

NEUBAU

 

Beide Straßen – die Denickestraße und die Thörlstraße – weisen ein wahrnehmbares Gefälle auf, beide sind von Bäumen begleitet. Spaziergängern am Grünzug entlang des Regenrückhaltebeckens bietet sich ein Blick auf die durch die Baumreihen hindurch scheinenden Wohnhäuser: Genau dies ist der Ausgangspunkt für die Gestaltung der Wohnhäuser.

Wie definiert sich die Qualität des Wohnens? Doch zunächst als Qualität außerhalb des Hauses, dann als Qualität innerhalb des Hauses aber außerhalb der Wohnung und schließlich als Qualität innerhalb der Wohnung.

Zur Wohnqualität außerhalb des Hauses gehört nicht nur der Standort – hier fast ein vorstädtisches Milieu – sondern auch das Stadtbild, das Bild „meiner" Straße. Das Bild der Denickestraße und der Thörlstraße ist eine farbig gegliederte, aufgelockerte Reihung von Wohnhäusern hinter den Baumreihen - unser Leitbild für die vorgeschlagene Fassadengestaltung.

Angesichts der Tatsache, dass die Hauseingänge auf der rückwärtigen Seite vorgesehen sind, bieten sich als gliedernde Elemente lediglich die Wohneinheiten selbst an. Allein die Erdgeschosswohnungen mit den Ausgängen zu ihren Vorgärten sind als „Hauseinheiten" wahrnehmbar. So wurden auch die Fassaden jeweils farbig akzentuiert - fast wie eine Reihung von Stadthäusern, welche zu Mehreren rückwärtig einen gemeinsamen Eingang erhalten haben.

Projekt
Gutachterverfahren
Wohnen an der Denickestrasse

Bauherr
SAGA GWG, Hamburg

Lage
Denickestrasse in Hamburg

Ergebnis
4. Platz

 


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