2003 | SEEFAHRT TUT GUT

Man traut sich ja kaum noch: Agenda 2010, Hartz II, Kopfpauschale und Kilometergeld – ganz Deutschland wird rundreformiert! Wir hingegen machen

auch in diesem Jahr immer das Gleiche – anderen eine Freude. Das will natürlich finanziert sein: Die einen kriegen nichts, dafür die anderen etwas, wovon die ersten auch etwas haben. Und das ausgerechnet zum Zeitpunkt der berühmtesten Steuererhebung der Menschheitsgeschichte: „Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augusto ausging, dass alle Welt geschätzet würde .. .“ Wenn das nicht passt! 

Nur der Feinkosthandel stöhnt. Es ist nämlich so, dass wir als Architekten zu Weihnachten unseren Geschäftsfreunden die üblichen Präsente vorenthalten. Stattdessen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, bei dieser Gelegenheit andere Menschen zu unterstützen. Die Freude ist erfahrungsgemäß auf Seiten aller Beteiligten.

Wer in der Altenpflege tätig ist, hat sicherlich keinen leichten Beruf. Deshalb haben wir uns gedacht, wir tun diesmal etwas für die, die sonst sehr viel für andere tun. Wir laden Mitarbeiter des Hospitals zum Heiligen Geist im Alstertal, die Heiligabend für die Bewohner im Altenheim sorgen, zu einem eher ungewöhnlichen Betriebsausflug ein. Anfang Mai am Vorabend des Hamburger Hafengeburtstages werden wir mit ihnen an Bord eines traditionsreichen Klippers ganz romantisch die Elbe hinab ins Abendrot segeln! Darauf kann sich ein Kreis von 45 Pflegerinnen und Pflegern jetzt schon mal gepflegt freuen.

Meine Mitarbeiter und ich wünschen Ihnen und allen Ihnen Nahestehenden zu Weihnachten und zur Jahreswende alles Gute!